Milbenallergie Hausstaubmilben Hilfe

Hausstauballergie Milben machen Hausstaub - Tipps für Allergiker und gegen Hausstaubmilben
Hausstauballergie Milben machen Hausstaub - Tipps für Allergiker und gegen Hausstaubmilben

Milbenallergie Therapie Tipps- was ist gut gegen Hausstaubmilben für Allergiker?

Hausstaubmilben Allergie durch Milbenschmutz und viel Hausstaub in der Wohnung und in geschlossenen Räumen. Doch was kann helfen, wenn Medikamente nicht das Mittel der Wahl sind und man sich gegen Hausstaubmilben schützen will?

Lesen sie hier auf unserer Seite milbenproblem.de in diesem Bericht, was besonders im Schlafzimmer eine Rolle spielt und wie man mit einfachen Mitteln für weniger Hausstaub durch Milben in den Betten und im Schlafraum sorgt.

Gefürchtet von Menschen mit Allergien – Hausstaubmilben in der Wohnung

Für alle Hausstauballergiker ist der Staub in der Wohnung und besonders im Schlafzimmer eine echte Herausforderung. Heizungsluft aber auch zu viel Luftfeuchtigkeit, kann zum echten Luftproblem für Allergiker werden.

Ohne kleinste Lebewesen wäre ein Leben nicht möglich und viele Tierchen sind so winzig, dass man die mit bloßem Auge kaum erkennen kann. Aber dennoch machen Kleinstlebewesen wie Hausstaubmilben eine Menge Staub und Schmutz, die Allergien hervorrufen oder verschlimmern können.

Hausstaub von Hausstaubmilben – Gefahr nicht nur für Allergiker

Besonders Hausstaubmilben produzieren viel Staub und verunreinigen die Luft mit Exkrementen. Winzige Kotpartikel werden von Hausstaubmilben abgesondert und zerfallen zu feinstem Staub, der in der Atemluft ist und allergische Probleme machen kann.

Gerade der Kot von Milben kann durch seine Zusammensetzung aus verschiedenen Eiweißen, zum Auslöser von Allergien werden wenn man nicht rechtzeitig etwas gegen zu viel Hausstaub unternimmt.

Wer noch nicht von einer Allergie geplagt ist, hat zwar oft weniger Probleme als Allergiekranke aber es kann durchaus durch Hausstaubmilben zu einem Entstehen einer Allergie kommen.

Leide ich an einer Hausstauballergie?

Viele Menschen wissen noch nicht, dass sie eine Hausstauballergie haben und wundern sich nur über verschiedene Symptome. Es gibt einen Hausstauballergie Test den man nutzen kann, um sicher zu sein ob man selbst an einer Hausstauballergie leidet.

Typische Symptome die gern übersehen werden, sind juckende rote Augen die nach einer Nacht im häuslichen Schlafzimmer auftreten. Mancher niest sehr häufig aber einige sind auch „nur“ sehr erschöpft, obwohl sie scheinbar gut geschlafen haben.

Diese harmlosen Anzeichen wie rote Augen, öfter Nießen und nicht erholsamer Schlaf können schon auf eine Hausstauballergie hindeuten.

Symptome bei Milbenallergie:
  • rote Augen
  • Augenjucken
  • schniefen und häufiges Nießen
  • Erschöpfung
  • Hautausschlag

Wer diese Symptome dem Selbstlauf überlässt und Anzeichen nicht behandelt, der spielt mit dem Risiko ein Asthma zu entwickeln und sich mit einer chronischen Atemwegserkrankung vielleicht lebenslang herum zu schlagen. Wer nichts gegen Hausstaub und Hausstaubmilben unternimmt, kann auch eher an bronchialen Infekten und entzündeten Atemwegen leiden.

Hausstaub, Allergie und effektiver Schutz gegen Milben

Da Hausstaubmilben kleinste Spinnentierchen die zur Gruppe der Parasiten gehören sind, sollte man sie auch wie Ungeziefer bekämpfen. Auch Zecken gehören zur selben Tierart wie Milben, sind aber deutlich größer und der Lebensraum und die Zecken-Behandlung ist eine andere.

Da es sich nicht 100% vermeiden lässt, dass Hausstaubmilben in unseren Wohnbereichen auftreten, muss man sich geeignete Maßnahmen überlegen, um die Atemluft trotzdem gut zu reinigen und die Gefahr von Allergien durch zu viel Hausstaub zu reduzieren.

Milben ernähren sich von Hautschuppen, Haaren und Blut und sind deshalb vor allem in Betten, Matratzen, Kissen, Decken und Polstern zu finden. Aber auch Kuscheltiere und Gardinen können unter bestimmten Bedingungen voll mit Hausstaubmilben sein.

Milben im Schlafzimmer – hohe Luftfeuchte und Wärme

Gerade im Schlafzimmer verbringen wir bis zu 30% unserer Lebenszeit und in durchschnittlich 8 Stunden Schlaf, wird die Luft durch das menschliche Atmen mit Feuchtigkeit angereichert. Das wiederum kann bei zu hoher Luftfeuchte zu optimalen Bedingungen für Milben führen.

Ein guter Ansatzpunkt für die Bekämpfung der Hausstaubmilben ist also das richtige Raumklima. Denn auch zu trockene Luft durch Heizung und Dämmung der Räume, kann für viel Hausstaub in Innenräumen sorgen.

Doch gerade in Matratzen, Kissen und Decken setzen sich im Laufe der Zeit bis zu einer Million Hausstaubmilben fest, würde man mit einem Mikroskop das genau auszählen und untersuchen.

Der bloße Gedanke daran macht nicht nur Allergikern Angst sondern verdeutlicht das Problem, dass durch Hausstaub Erkrankungen der Atemwege und allergische Reaktionen entstehen können.

Maßnahmen zum Schutz vor Hausstaubmilben

Vorweg muss man sagen, ganz verbannen kann man die Milben aus Haus und Wohnungen natürlich nicht. Aber hilfreich ist es auf alle Fälle, wenn man einige Möglichkeiten nutzt um Hausstaub durch Hausstaubmilben deutlich zu reduzieren. Nicht nur für Allergiker ist das sehr wichtig, auch Kleinkinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem profitieren merklich davon.

Wohnung reinigen bei Milbenallergie
Wohnung reinigen bei Milbenallergie

Bettzeug schützen durch Encasing: Für das gesamte Bettzeug gibt es ein wirksamen Schutz. Wenn man extra dicht gewebte Schutzbezüge für Kopfkissen, Bettmatratze und Bettdecke verwendet. Diese Schutzbezüge nennt man Encasing-Sets und helfen über 85% des Milbenstaubes nicht nach außen treten zu lassen.

Luftreinigungsgeräte: Für reine Luft und eine optimales Raumklima sorgen Luftentfeuchter, Luftreinigungsgeräte und Duftlampen mit 100% natürlichen Aromaölen. Regelmäßiges Lüften ist natürlich eine tägliche Maßnahme, die Jeder selbstverständlich beherzigen sollte.

Das Bettzeug sollte früh nach dem Aufstehen von der Bettmatratze abgeklappt werden. Das ermöglicht auch der Matratze ein Auslüften und eine Regulation der Feuchtigkeit im Inneren. Der Körper schwitzt bis zu 1 Liter in der Nacht aus und darum ist das Belüften sehr wichtig.

Spezialsauger: Anti-Milbensauger oder Matratzensauger mit UV-Licht und speziellen Filtersystemen sind ab 100 Euro zu erhalten. Wer einen besonders leistungsfähigen Markensauger sucht, wird mit dem Dyson Sauger für Allergiker und dem Allergie-set gut ausgerüstet.

Aber auch der Hoover oder CleanMaxx leistet gute Dienste und kann für das Matratzen absaugen, für die Polsterreinigung und sogar für Autositze und Kissen benutzt werden.

Wöchentlich eine kleine Putzaktion mit diesem speziellen Anti-Milben-Sauger kann den Hausstaub schon deutlich reduzieren. Sie werden merken, dass viel weniger Staub aus Polstern und Kissen austritt, wenn man lieber öfter als zu selten Decken ausklopft und Teppiche und Matratzen absaugt.

Anti-Milben-Spray kann helfen: Wer eine neue Matratze für das Bett kauft, der sollte von Beginn an auf die regelmäßige Anwendung eines Milbensprays setzen. Gerade bei einer neuen Bettmatratze zahlt es sich dauerhaft aus, wenn durch das Milbenspray eine große Ansammlung von Milbenkot und Hausstaub erst gar nicht entstehen kann.

Fazit: so vermeiden sie Milben und Hausstaub in der Wohnung

Das richtige Raumklima, natürliche Duftöle aus Diffusern und regelmäßiges Saugen mit Anti-Milbensaugern kann Jeder machen. Auch ein Milbespray für Innenräume leistet gute Dienste und ist sehr ergiebig.

Weitere Themen und Fragen:

  • Hausstaubmilbenallergie Therapie
  • Hyposensibilisierung
  • Bettwäsche
  • Test
  • Kind
  • Hund
  • Spray
  • Homöopathie

Wer diese einfachen Maßnahmen beherzigt, der kann auch als Allergiker besser und gesünder schlafen. Eine Hausstauballergie durch Hausstaubmilben kann man mit den Tipps von oben im Zaum halten.

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